Seelsorge

Text Dr. Kokott

Buch


Missionar des XXI. Jahrhunderts

Ein paar Monate nach dem Start seines Pontifikats lässt sich Papst Leo XIV. über wichtige Themen unserer Zeit und zeigt die Richtung seines Pontifikats. 

Der Papst als Pontifex maximus will „Brücken bauen“, also verbinden statt trennen! In kirchlichen Angelegenheiten will er auf den Spuren seines Vorgängers Papst Franziskus sein treten und die Rolle der Frauen in der Kirche wertschätzen, die Lehre zur Priesterweihe von Frauen wird sich jedoch nicht ändern. Bezüglich LGBTQ+ betont er, dass die Kirche für alle offen ist, aber die Lehre der Kirche wird sich nicht ändern und so bleiben, wie sie ist!

Die liberalen Katholiken waren von den Worten Papst Leo XIV. echt enttäuscht. Die Enttäuschung dreht sich um LGBTQ+ und die Ablehnung der Priesterweihe für Frauen. Der Verband katholischer Frauen betont: Wir werden nicht aufhören, uns dafür einzusetzen, dass Frauen zu allen sakramentalen Diensten und Ämtern zugelassen werden. „Denn wir sind fest davon überzeugt, dass eine echte Erneuerung der Kirche Jesu Christi nur dann gelingen kann, wenn Frauen Zugang zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche haben.“

Somit: die Erneuerung der Kirche (1) und der Zugang von Frauen zum Diakonat (2). Die Urkirche kannte das Diakonat. Der Begriff „Diakonin” bezog sich auf Frauen, die in der frühchristlichen Kirche Dienst taten und die Diakone unterstützten. Diese Praxis ist in der westlichen Kirche verschwunden. Es war ein Dienst, ein Amt als Diakonie, und kein Amt, das mit der Weihe verbunden war. Heute haben wir Diakone, aber leider können sie nur das Wort Gottes feiern oder die Taufe spenden. Ich schreibe „leider”, weil die Erneuerung der Kirche Menschen braucht, die im Alltag das Evangelium verkünden, indem sie kleine Gruppen leiten und reife Christen ermutigen, ihren Glauben nicht nur zu praktizieren, sondern auch zu bekennen. Das ist eine große Chance, aktiv zu werden. Es braucht keine neuen Ämter wie die Priesterweihe für Frauen, um die Frohe Botschaft zu verkünden, das Bewusstsein zu wecken, dass ich gläubig bin, und so die Erneuerung der Kirche zu vollbringen. Hilfreich dabei ist der heilige Paulus, der in seinem Brief an die Korinther betont hat, dass alle Getauften für die Kirche wichtig sind, jeder nach seinen Fähigkeiten, Talenten und Charismen!

Papst Leo hat, genau wie sein Vorgänger Papst Franziskus, gesagt, dass alle Menschen in der Kirche willkommen sind. Die Kirche ist wie ein Zuhause für alle. Jedes zuhause hat seine eigenen Regeln und seinen eigenen Rhythmus. Der Papst hat das traditionelle Familienmodell mit Vater, Mutter und Kindern hervorgehoben. Leo XIV. plant während seines Pontifikats keine Änderungen in der Sexualmoral der Kirche. Er lehnt rituelle Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare entschieden ab, lässt aber persönliche, nicht rituelle Segnungen zu.



ARCHIV

  • St. Annaberg  - Sanktuarium der Hl. Anna. Historisches Denkmal. Naturpark

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  • Sein Name war Leo

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